WIR[K]ZEIT Allgemein

Es geht nach Peru!

Valentine Reimer
26. Januar 2021
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WIR[K]ZEIT hat ein neues Projekt gestartet: StammBaum. Dieses führt uns im September nach Peru.
Bei dieser Reise gehen wir auf Tuchfühlung mit einer alten Kultur und wirken bei Aufforstungsprojekten mit.

Durch Corona sind viele Themen in den Hintergrund geraten, die für unseren Lebensraum von entscheidender Bedeutung sind. Das Waldsterben und großflächige Rodungen gehören dazu. Den Handlungsbedarf gibt es auf der ganzen Welt.

Das Bemühen, „die Welt zu retten“, fühlt sich sehr schnell sehr schwer an. Agiert man jedoch in einem überschaubaren Rahmen, sieht man den eigenen Beitrag. Das bestärkt und ermutigt weiterzumachen. Wenn man dazu an einem Ort wirkt, an dem man von Herzen gerne ist, macht das Ganze unendlich viel Freude.
Durch meine Kontakte nach Peru hat sich eine konkrete Einsatzmöglichkeit aufgetan. Mit einem Freund Ivan Alcca Galdos, über den ich im nächsten Blog schreiben werde, arbeite ich dazu eng zusammen.

Manch einer wird sich nach der Nachhaltigkeit erkundigen wollen: „Nach Peru fliegen, um dort Bäume zu pflanzen? Wie ist denn da die CO2-Bilanz?“. Dieses zu hinterfragen ist immer berechtigt und wichtig. Mit dem Vorhaben werden wir einen klaren positiven Effekt erreichen, weil wir viel Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Wir werden keinen Massentourismus auslösen – ganz im Gegenteil. 

Aus Respekt der Kultur gegenüber werden wir in einer kleinen Gruppe von maximal neun Menschen hinfahren. Wir werden auch selbst Bäume pflanzen. Die größte Hilfe wird jedoch in Form einer finanziellen Unterstützung einfließen: für den Kauf der Bäume und der dazu benötigten weiteren Materialien.
Damit eine spürbare Hilfe zusammenkommt, organisiert WIR[K]ZEIT eine attraktive Verlosung:
Mit einem Unterstützer-Los für 30 € (zzgl. MwSt.) kann man einen der wenigen Plätze in der Reisegruppe gewinnen.
(Nachtrag 3. März 2021: nach zahlreichen Anregungen wurde ein zusätzliches Angebot erstellt. Hier kommt der Flug Deutschland-Peru zu den Gewinn-Leistungen dazu. Dieses Unterstützer-Los kostet 42,02 € zzgl. MwSt.)
 
Der monetäre Wert des Gewinnes ist groß und die Gewinnwahrscheinlichkeit etliche Größenordnungen höher als bei einem Lottospiel.  

Mit den Einnahmen aus dieser Verlosung werden die Aufforstungsprojekte in Peru unterstützt. So bewirken wir gemeinsam etwas Gutes für den Waldschutz und geben uns selbst eine Chance auf ein außergewöhnliches Erlebnis.

Auf dieser Reise tauchen wir in das Leben der Q’eros ein – der letzten Nachkommen der Inka. Wir werden über ihre Lebensart lernen und einige Q’ero Schamanen bei ihrer Heilarbeit hautnah erleben. Von ihnen begleitet, werden wir einige magische Orte aufsuchen.
Allem voran ist der Ausflug nach Mauca Llaqta zu nennen – die Ursprungsstadt der Inka. Den Legenden nach ist dort, von dem kraftvollen Felsen Puma Orco der erste Inka-König entstanden. Der Gedanke, an diesen für die Kultur so heiligen Ort kommen zu dürfen, erfüllt mich mit Dankbarkeit und Demut.

Die berühmte und von Touristen sehr häufig besuchte Stadt Machu Picchu werden wir ebenfalls aufsuchen. Durch eine Wanderung und ein Pachamama-Ritual (Dank an Mutter Erde) wird die Besichtigung zu einem besonderen Erlebnis. 

Auf der gesamten Reise werden wir der Natur sehr nahe kommen. Von den Q’eros werden wir lernen können, die Erde mal anders zu fühlen.

Es wird keine Reise sein, bei der geschichtliche Daten und Fakten im Vordergrund stehen. Vielmehr erhalten wir hier die Möglichkeit, die Welt durch andere Augen zu betrachten. 

COVID-19
Kann man derzeit eine Reise planen? Es ist etwas anspruchsvoll in der Organisation, ja.

Aktuell wird in Deutschland von unnötigen Reisen nach Peru dringend abgeraten. Auch Peru schützt sich mit Begrenzungen vor möglichen neuen Viren-Mutationen aus Europa.

Änderungen passieren jedoch sehr schnell. Der Sommer liegt noch dazwischen und es gibt bereits Impfstoffe. Unsere Regierung hat sich vorgenommen, bis zur Bundestagswahl im September jedem Bürger ein Impfangebot ausgesprochen zu haben. 

Abgesehen von den Restriktionen und Verordnungen, ist es mir und Ivan Alcca Galdos natürlich sehr wichtig, dass jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin die höchstmögliche Sicherheit erfährt und sich wohlfühlt. Sollte die Situation sich wider Erwarten nicht entspannen, wird die Reise verschoben. 

Das StammBaum-Programm beinhaltet viel Zeit im Freien, mit nur sehr wenigen Menschen um uns herum, die nicht zur Reisegruppe gehören. Der einzige Ort mit höherer Menschenzahl ist Machu Picchu. Auch dort hat man sich zwischenzeitlich auf die Situation eingestellt.

Ein wesentliches Argument für die jetzige Planung ist, dass wir über die Verlosung rechtzeitig zur nächsten Saison die Aufforstung unterstützen können.  Dieser Part bleibt von der Gesamtsituation unberührt.  

Sollte man derzeit keine Reise planen? Oder jetzt erst recht? 
Gerade im Moment ist Freude und Hoffnung auf echte menschliche Begegnungen sehr wichtig –
für das Immunsystem und für die Seele.

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Ich danke Dir von Herzen,
Valentine